Bauablauf einer Wasserstoffleitung
Das Bauvorgehen im Überblick
Der Bau einer Wasserstoffleitung ist ein vielschichtiger Prozess und erfordert höchste Sorgfalt und Präzision. Von den ersten archäologischen Untersuchungen bis zur abschließenden Rekultivierung stehen sicheres, effizientes und fachgerechtes Arbeiten dabei durchgehend im Fokus. Als Fernleitungsnetzbetreiber bringt ONTRAS das Know-how aus dem Erdgastransport und die Erfahrung im Bau und Betrieb von Ferngasleitungen und technischen Anlagen mit. Im Folgenden stellen wir die einzelnen Projektphasen vor.

Archäologische Erkundung
- Abtragen des Mutterbodens und Herstellung eines Suchschnittes
- Archäologische Erkundung des Bodens
- Dokumentation und Sicherung gefundener Objekte

Vorbereitung der Trasse
- Abstecken und Freimachung des Arbeitsstreifens
- Abtragung und getrennte Lagerung der verschiedenen Bodenhorizonte
- Anlieferung und Auslegung der Rohre entlang der Trasse
- Aushub des Rohrgrabens

Verbinden der Rohre
- Passgenaues Aneinanderlegen der Rohre
- Verschweißen der Rohre
- Schutz durch Schweißerzelt gegen Witterung und Funkenflug

Qualitätsprüfung
- Qualitätskontrollen durch unabhängige Inspektionsstellen (Wertstoffprüfung, Festigkeits- und Dichtheitsprüfung)
- Kontinuierliche Qualitätsprüfung während der Baumaßnahme durch unabhängigen Sachverständigen (inkl. Prüfung der Einhaltung des technischen Regelwerks)
- Nachumhüllung der Rohrleitung zum Schutz gegen äußere Einwirkungen

Absenken der Rohre
- Einbringen einer Auflagefläche für die Rohrleitung
- Einheben des Rohrstranges in den Graben durch mehrere Spezialfahrzeuge
- Herstellung von Baugruben zur Verbindung der Rohrstränge und Verschweißen der einzelnen Rohrstränge (einschl. Qualitätsprüfung)

Verfüllen und Rekultivierung
- Bedeckung der Leitung mit steinfreiem Material
- Verfüllung des Rohrgrabens mit den seitlich gelagerten Bodenschichten (lagenweises Einbringen der getrennt gelagerten Bodenhorizonte in der ursprünglichen Reihenfolge)
- Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands und Rekultivierung der Fläche