Leitungsneubau
Neubau von Leitungen im ONTRAS H2-Startnetz
Für den Großteil des ONTRAS H2-Startnetzes werden bestehende Erdgasleitungen auf Wasserstoff umgestellt. Etwa 100 Kilometer Wasserstoffleitungen werden neugebaut. Somit entsteht ein leistungsfähiges und zusammenhängendes Wasserstoffnetz.

Wann ist ein Neubau notwendig?
Der Neubau von Wasserstoffleitungen ist aus verschiedenen Gründen notwendig. Er erfolgt beispielsweise, wenn
- vorhandene Leitungen weiterhin für den Erdgastransport benötigt werden und damit die Energieversorgung sicherstellen,
- zusätzliche Transportkapazitäten erforderlich sind, um den künftigen Wasserstoffbedarf abzudecken oder
- neue Regionen oder Transportrouten erschlossen werden, wo es keine bestehende Infrastruktur gibt.
Neubauten ergänzen die Umstellung bestehender Infrastruktur gezielt dort, wo sie für ein leistungsfähiges und zusammenhängendes Wasserstoffnetz notwendig sind.
Leitungsplanung und Genehmigung
Bevor eine neue Wasserstoffleitung gebaut wird, erfolgt eine sorgfältige und mehrstufige Planung. In die Leitungsplanung fließen bautechnische und raumordnerische Aspekte ebenso ein wie der Schutz von Mensch und Umwelt. Grundlage dafür sind umfangreiche Vorarbeiten, darunter Vermessungen, Baugrunduntersuchungen sowie umweltfachliche Kartierungen. Im Rahmen der Genehmigungsverfahren werden die Auswirkungen des Vorhabens anhand erstellter Fach- und Umweltgutachten umfassend geprüft und dokumentiert. Zudem werden alle öffentlichen und privaten Belange sorgfältig abgewogen – von Infrastruktur und Naturschutz bis hin zu den Interessen der Flächeneigentümer*innen.
Neubauprojekte im ONTRAS H2-Startnetz
Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der Neubauprojekte im ONTRAS H2‑Startnetz. Durch Klick auf die einzelnen Projekte erhalten Sie weiterführende Informationen.